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Regenwassernutzungsanlagen
Guten Tag, Text und Links zum Thema:Regenwasser- Tank! Gruss P.Erder
Ausgedienter Öltank als Regenwassertank? (14.05.99) Unser Einfamilienhaus wird inzwischen mit Gas geheizt, im Garten befindet sich ein unterirdischer Öltank (aus Stahl), ca. 4000 liter, den wir gerne als Regenwasser- (Dachwasser-)tank nutzen würden. 1. Wie kann der Tank vernünftig gereinigt werden? 2. Wie kann der Tank innen beschichtet werden, damit er als Wasserspeicher geeignet ist? Name: Wagner
Firmen Tip (14.06.99) Hallo, ich habe das selbe vor und heute Nachmittag einen Termin mit dem Mitarbeiter der Firma Spieleder: http://www.spieleder.de Schau doch da mal nach. Name: Matthias Frank, E-Mail: matthias.frank@topmail.de
ehem. Öltank als Wasserspeicher (21.06.99) Hallo, auch ich habe das selbe vor. Nachdem unsere ehemalige Ölheizung durch eine Gasheizung ausgetauscht wurde, haben wir unseren 10000 Liter Öl-Erdtank im Garten durch eine Spezialfirma leeren und Endreinigen lassen. Der ganze Spaß hat incl. Umfüllung der Restölmenge und Gutachterkosten ca 1800 Mark gekostet. Bei dem Tank handelt es sich um einen Stahltank mit Kunststoffinnenhülle. Jetzt muß ich noch die Leitungen verlegen und an ein Hauswasserwerk anschließen. Zu diesen Komponenten suche ich noch das entsprechende knowhow. svenhansen@t-online.de Name: Sven Hansen, E-Mail: svenhansen@t-online.de
öltank als wassertank (12.08.99) ich will ein wenig zur vorsicht raten. ein freund hat einen alten öltank zur regenwasserzisterne umgerüstet und hat jetzt immer rostbraunes wasser. also nix zum waschen und braune ränder im klo. Name: heinz endres, E-Mail: h-endres@t-online.de
Ausgedienter Öltank für Regenwasser (02.12.99) Grundsätzlich läßt sich ein ausgedienter Öltank zu einem Regenwassertank umbauen, wenn einige wichtige Dinge beachtet werden: Der Tank muß rückstandsfrei gereinigt und durchgängig und dauerhaft gegen Korossion geschützt sein, incl. Anschlüsse. Dies läßt sich evtl. durch Einbringen einer PE-Folie lösen. Ob der Aufwand dann allerdings lohnt, ist ein Rechenexempel. Bei Kellertanks ist darauf zu achten, daß sich der notwendige Überlauf oberhalb der Rückstauebene befindet. Falsche "Basteleien" können zu mangelhaftem Wasser und zu Kellerüberflutungen durch das eigene Dachablaufwasser führen. Alles wissenwerte über Regenwassernutzung mit Planungshilfen, Produktbeschreibungen, Bausätzen, etc. finden Sie auf der umfassensten Homepage für Regenwassernutzung im Internet: www.rewalux.de Name: Detlev Steinle, fbr-Regenwasser-Experte, E-Mail: info@rewalux.de , URL: http://www.rewalux.de
http://www.bau.de/forum/wasser/22.htm
Regenwasserspeicher
Es können Innen- und Außenspeicher unterschieden werden. Innenspeicher sind etwas preiswerter, belegen dafür aber Platz im Keller. Innenspeicher sind in ihren Abmessungen so, daß sie durch Türen transportiert werden können. Dementsprechend fassen sie ein kleineres Volumen als Außenspeicher, können aber ebenso wie Außenspeicher zu Batterien zusammengefaßt werden. Wichtig ist, daß diese Speicher dunkel eingefärbt sind, damit sich nicht Algen bilden. In dunklen Räumen können auch preiswertere durchsichtige Speicher verwendet werden, wie sie mitunter als Abfallprodukte bei der Öltankproduktion entstehen. Innenspeicher sollten nur in ganzjährig kühlen Räumen aufgestellt werden, denn oberhalb von 15 - 18°C fault das Wasser und es kommt zur Geruchsbelästigung. Der Speicher sollte eine genügend große Öffnung besitzen, damit er regelmäßig gereinigt werden kann, denn es bildet sich vor allem am Boden eine Schlammschicht, die abgesaugt werden sollte. Die schwimmenden Teile an der Oberfläche werden bei starkem Regen in die Kanalisation geschwemmt. Günstiger ist ein Außenspeicher der im Erdreich vergraben wird. Man unterscheidet Betonspeicher und Plastespeicher. Betonspeicher sind etwas preiswerter, durch ihre Masse entstehen aber hohe Transportkosten und die Aufstellung muß mit einem Kran erfolgen. Das setzt auch eine stabile Zufahrt für den Kran zum Aufstellungsort voraus. Plastespeicher sind sehr leicht und können mit wenigen Personen in die Grube eingelassen werden. Sie sind sehr einfach in der Montage und wartungsarm. Diese Speicher sind aber sorgfältig zu verfüllen, damit die Gefahr des Aufschwimmens verhindert wird. Im leeren Zustand kann der Behälter wie ein Schwimmer durch das sich in der Grube ansammelnde Wasser nach oben gedrückt werden. Plastespeicher sind in spezieller Ausführung auch befahrbar. Beton- und Plastespeicher gibt es in verschiedenen Größen. Bevorzugt wird für das Einfamilienhaus der stehende Speicher mit 3500 l. Für größere Volumina werden liegende Speicher eingesetzt. Alle Speicher sollten grundsätzlich eine so große Öffnung haben, damit der Tank in größeren Abständen von dem sich absetzenden Schlamm gereinigt werden kann.
http://umwelt.imedia.de/kallweit/aufbau.htm
http://home.pfaffenhofen.de/franz.alt/bau02/EnergiesparendesBauen.htm
http://www.sol-id.de/Produkt/prod10.htm
http://www.danhauser.de/baustoffbuch/Regenwasserspeicher/354-1.htm
http://www.schimke.de/angebot2.htm
http://www.sol-id.de/Produkt/prod10a.htm
http://www.sharelook.de/Wirtschaft/Unternehmen/Lagerhaltung/Behaelter_und_Container.html
10130000 WASSER- UND VERKEHRSWESEN
10130100 SIEDLUNGSWASSERWIRTSCHAFT
10130101
1. Wirksamkeit eines Regenüberlaufbeckens mit nachgeschalteter Rückhaltestrecke
Univ. Prof. Dr. Wolfgang F. Geiger, Dr. Andreas Rödder, Thomas Liebig
2. Qualitätsabhängige Nutzung und Bewirtschaftung von Kanalspeichern für den simultanen Betrieb von Kanalnetz und Klärwerk
Univ. Prof. Dr. Wolfgang F. Geiger, Torsten Frehmann
3. Vergleichende Modelluntersuchungen zur Wirkungsweise von Regenentlastungsanlagen
Univ. Prof. Dr. Wolfgang F. Geiger, Dr. Martin Hübner
4. Dekontaminierende Wirkung belebter Bodenzonen bei verkehrsbedingten Beeinträchtigungen der Bodenqualität
Univ. Prof. Dr. Wolfgang F. Geiger, Carsten Dierkes
5. Bemessung und Gestaltung unterschiedlicher Verfahren der Regenwasserbehandlung
Univ. Prof. Dr. Wolfgang F. Geiger, Dr. Martin Hübner, Ralf Kutzner
6. Hydraulische Auswirkungen von Niederschlagswassereinleitungen in kleine Fließgewässer
Univ. Prof. Dr. Wolfgang F. Geiger, Dr. Andreas Wagner
7. Einfluß unterschiedlicher Dachflächen auf Dynamik und Schadstoffbelastung von Niederschlagswasser im urbanen Raum
Univ. Prof. Dr. Wolfgang F. Geiger, Dr. Andreas Rödder
8. Quantifizierung der Sicherheit bei der Bemessung von Versickerungsanlagen und Retentionsbauwerken
Univ. Prof. Dr. Wolfgang F. Geiger, Gerold Caesperlein, Dr. Udo Zimmer
9. Wirkung von Schwermetallen im Regenabfluß von Verkehrsflächen bei der Versickerung über poröse Deckbeläge im Graduiertenkolleg „Verbesserung des Wasserkreislaufs urbaner Gebiete zum Schutz von Boden und Grundwasser"
Carsten Dierkes
10. Schädigung des Interstitials durch Entlastungen der Stadtentwässerung im Graduiertenkolleg „Verbesserung des Wasserkreislaufs urbaner Gebiete zum Schutz von Boden und Grundwasser"
André Niemann
Angesiedelt im Herzen der größten und am dichtesten besiedelten Region Europas, dem Ruhrgebiet, versteht sich das Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft als Forschungs- und Lehreinrichtung vor Ort. Es trägt durch verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Umgestaltung und zur Erneuerung des Emschersystemes, zur Internationalen Bauausstellung Emscherpark (IBA) und zur Sicherung der Abfallentsorgung der Region bei. Die Ortsnähe erleichert die Lösung der vielfältigen Fragestellungen, die sich durch den Wandlungsprozeß für die Region ergeben.
1. Wirksamkeit eines Regenüberlaufbeckens mit nachgeschalteter Rückhaltestrecke
Seit 1995 wird vom Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft in Kamen-Methler eine Meßstation an einem Regenüberlaufbecken mit nachgeschalteter Rückhaltestrecke betrieben. Durch die kontinuierliche Beprobung und Analyse von Mischwasserentlastungsereignissen sowie die Durchführung von Detailuntersuchungen an dieser Anlage sollen detaillierte Kenntnisse über den Rückhalt organischer Substanzen, von Nährstoffen sowie Schwermetallen erlangt werden. Weiterhin werden für das Rückhaltevermögen maßgebliche Prozesse identifiziert, deren Einfluß quantifiziert und Vorschläge zu einer Anlagenoptimierung gemacht.
Förderung: Lippeverband
2. Qualitätsabhängige Nutzung und Bewirtschaftung von Kanalspeichern für den simultanen Betrieb von Kanalnetz und Klärwerk
Das übergeordnete Ziel dieses Forschungsvorhabens, das gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt wird, ist die Optimierung des Betriebs von Kanalnetz und Kläranlage unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen auf die betroffenen Gewässer, wobei die qualitätsabhängige Nutzung und Bewirtschaftung der Kanalspeicher im Vordergrund steht. Dazu müssen gewässerbezogene Anforderungen an die Planung und den Betrieb von Speicherräumen formuliert werden, die als Ziel die Minimierung der Gewässerschädigung durch die stoßweise Entlastung von Mischwasser haben. Die Erfassung der Volumen- und Stoffströme im System sind, neben der Entwicklung immissionsorientierter Kenngrößen, die das gewässerökologische Gefährdungspotential infolge stoßartiger Mischwasserentlastungen beschreiben, wichtige Einzelziele des Teiles, der von der Universität-GH Essen ausgeführt wird.
Förderung: DFG
3. Vergleichende Modelluntersuchungen zur Wirkungsweise von Regenentlastungsanlagen
Die klärtechnische Wirkung von Regenentlastungsanlagen kann bis heute nicht quantifiziert werden. Dies beruht im wesentlichen auf den großen Schwierigkeiten, Messungen an existierenden Bauwerken durchzuführen. Nutzbare mathematische Modellansätze stehen folglich zur Vorhersage der Wirksamkeit solcher Anlagen bislang nicht zur Verfügung. Im Projekt wurde eine Versuchstechnik entwickelt, mit der die Wirkungsweise von Regenwasserbehandlungsanlagen an im kleinen Maßstab nachgebildeten Modellen realitätsnah ermittelt werden kann. Untersucht werden ein Regenüberlauf als seitlich angeströmtes Wehr, ein Regenüberlaufbecken in Rechteckform und ein hydrodynamischer Abscheider. Es werden Modellansätze zur mathematischen Beschreibung des Systemverhaltens auf der Grundlage einfacher Systemfunktionen ermittelt, die durch wenige Parameter an verschiedene Bauwerke angepaßt werden können. Diese Ansätze können dann in Schmutzfrachtmodelle integriert werden, um die im langjährigen Mittel erreichbare Wirksamkeit verschiedener Planungsvarianten zu bestimmen.
Förderung: DFG
4. Dekontaminierende Wirkung belebter Bodenzonen bei verkehrsbedingten Beeinträchtigungen der Bodenqualität
Die Ableitung des Regenabflusses von Autobahnen und Schnellstraßen erfolgt in der Regel über begrünte Bankette, wobei eine Gefährdung von Boden und Grundwasser durch den erhöhten Schadstoffeintrag nicht ausgeschlossen werden kann. Ziel der Untersuchungen ist die Ermittlung des Rückhaltes und der Remobilisierung von Schwermetallen und organischen Substanzen bei der flächenhaften Versickerung über straßennahe Bankettböden. Transport-, Speicher- und Abbauprozesse der Schadstoffe sollen orts- und zeitabhängig erfaßt und analysiert werden, um den Einfluß des natürlichen Niederschlages im Zusammenwirken mit unterschiedlichen Verkehrsstärken und Böden zu quantifizieren.
Förderung: BAST
5. Bemessung und Gestaltung unterschiedlicher Verfahren der Regenwasserbehandlung
Ziel des Projektes ist, Vorgaben für die Planung von Regenwasserbehandlungsanlagen zu machen, die zum Erreichen des gewünschten Gewässerschutzzieles bei minimalem Aufwand führen. Zunächst wird geprüft, welche verfahrenstechnischen Grundoperationen generell zur Regenwasserbehandlung geeignet sind. Darauf aufbauend sollen Bemessungs- und Gestaltungshinweise für Anlagen zur Regenwasserbehandlung zusammengestellt werden, wobei die Anlagen als Kombination von Grundoperationen betrachtet werden.
Förderung: MURL/NRW
6. Hydraulische Auswirkungen von Niederschlagswassereinleitungen in kleine Fließgewässer
Einleitungen aus den Misch- und Trennkanalisationssystemen belasten die Gewässer stoßartig. In Mittelgebirgsbächen ist die hydraulische Beanspruchung die für die Gewässerbiozönose maßgebliche. Das Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft betreibt hierzu eine kontinuierliche Gewässergütemeßstation am Schondelle/Olpkebachsystem in Dortmund. Zur Ermittlung der hydraulischen Auswirkungen von Niederschlagswassereinleitungen sind Untersuchungen zur Veränderung des Erosionsverhaltens bei Regenwetter durchgeführt worden. Durch die Installation von Geschiebefallen in die Gewässersohle konnten die Sedimentbewegungen nach Einleitungen quantifiziert werden. Ergänzend wurde in Modellrechnungen die Sohlschubspannungsverteilung berechnet. Messungen und Rechnungen zeigten, daß bei einer naturnahen Gewässermorphologie schädigende Sohlbewegungen nur bereichsweise auftreten.
Förderung: MURL/NRW
7. Einfluß unterschiedlicher Dachflächen auf Dynamik und Schadstoffbelastung von Niederschlagswasser im urbanen Raum
Im Auftrag der Deutschen Umweltstiftung wurde im Jahre 1997 eine Meß- und Probenahmestation zur Erfassung von Dachabflüssen konzipiert und aufgebaut. Ziel der Untersuchungen ist es, den zeitlichen Verlauf der Niederschlagsabflüsse von Dachflächen in Abhängigkeit des Dachmaterials, der Dachneigung und meteorologischer Einflüsse detailliert zu erfassen und ausgewählte Schadstoffe (AFS, Schwermetalle, PAK, Tenside) in hoher zeitlicher Auflösung zu bestimmen. Darauf aufbauend sollen Maßnahmen zur Behandlung von Dachabflüssen erarbeitet werden, die der Dynamik der Prozesse gerecht werden. Aufgrund dieser Untersuchungen soll das Verständnis der Abfluß- und Belastungsdynamik verbessert und bestehende Ansätze für die Planung, den Bau und den Betrieb von Versickerungsanlagen fortgeschrieben werden können.
Förderung: Deutsche Umweltstiftung
8. Quantifizierung der Sicherheit bei der Bemessung von Versickerungsanlagen und Retentionsbauwerken
Bei der Bemessung von Versickerungsanlagen wird derzeit von stark vereinfachenden Annahmen und somit nicht exakten Berechnungen ausgegangen. Deshalb wird versucht, diese Ungenauigkeiten vorsorglich durch sehr hohe Sicherheitszuschläge auszugleichen. Zielsetzung des Projektes ist es, die heute besser verstandenen Infiltrations- und Retentionsvorgänge im Boden für eine exaktere Bemessung von Versickerungsanlagen nutzbar zu machen. An einem am Fachgebiet entwickelten Modell zur realitätsnahen Abbildung der genannten Speicher- und Strömungsvorgänge im Boden lassen sich Bemessungsansätze auf ihre Genauigkeit unter verschiedensten Boden- und Niederschlagsverhältnissen hin untersuchen. Auf der Basis dieses Vergleichs sollen Vorschläge für eine Weiterentwicklung des heutigen Bemessungsverfahrens nach ATV-Arbeitsblatt A 138 erarbeitet werden.
Förderung: MURL/NRW
9. Wirkung von Schwermetallen im Regenabfluß von Verkehrsflächen bei der Versickerung über poröse Deckbeläge im Graduiertenkolleg „Verbesserung des Wasserkreislaufes urbaner Gebiete zum Schutz von Boden und Grundwasser"
Poröse Flächenbeläge im urbanen Bereich bieten die Möglichkeit der Retention und der Versickerung von Regenwasser ohne zusätzlichen Flächenbedarf. Der im Gegensatz zu Dach- und Hofflächen höhere Verschmutzungsgrad von Regenabflüssen von Verkehrsflächen stellt bei der Versickerung eine Gefahr für Boden und Grundwasser dar. Die Reinigungsleistung von porösen Verkehrsflächenaufbauten ist weitgehend unbekannt. Ziel des Projektes ist es, den Rückhalt und die Mobilisierung von Schwermetallen bei der Versickerung über poröse Beläge zu quantifizieren und den Einfluß auf die Schutzgüter Boden und Grundwasser abzuschätzen. Mit Hilfe von Säulenversuchen und Versuchen im halbtechnischen Maßstab werden Modellrechnungen durchgeführt, die das Langzeitverhalten der Schwermetalle prognostizieren, um Empfehlungen für die Konstruktion und den Aufbau poröser Flächenbeläge zu geben.
Förderung: DFG
10. Schädigung des Interstitials durch Entlastungen der Stadtentwässerung im Graduiertenkolleg „Verbesserung des Wasserkreislaufes urbaner Gebiete zum Schutz von Boden und Grundwasser"
Das hyporheische Interstitial ist ein bedeutender Lebensraum für die aquatischen Organismen in Fließgewässern. Es bildet das Grenzbiotop zwischen oberirdischen Gewässern und dem Grundwasser. Bei den stoßartig auftretenden Einleitungen aus den Misch- und Trennkanalisationssystemen in Siedlungsgebieten ändern sich die Lebensbedingungen im Porenraum des Interstitials ebenfalls stoßartig. Ziel dieses Vorhabens ist die Quantifizierung des Einflußes der Einleitungen auf die Zustände im Interstial. Die Austauschprozesse zwischen dem Wasserkörper in der fließenden Welle und dem Interstitial werden modelltechnisch beschrieben. Hierzu wird am Eifgenbach bei Wermelskirchen eine kontinuierliche Gewässergütemeßstation betrieben. In Laborversuchen werden die wesentlichen Kenngrößen für die Stoffumsetzung im Interstitial ermittelt. Die Untersuchungen erfolgen vor dem Hintergrund einer immissionsbezogenen Beurteilung der Entlastungen der Stadtentwässerung.
Förderung: DFG
Gastwissenschaftler:
Dr. Jayakumar (REC Warangal, Indien) 10.05.-10.06.1995; Prof. Dr. Marcelo H. Garcia (University of Illinois, Urbana, USA) 13.11.-18.11.1995; Prof. Dr. John Argue (University of South Australia, Adelaide, Australien) 12.04-03.05.1996, 16.09.-04.10.1996, 27.06.-23.07.1997; Dr. Haisheng Mou (University of Beijing, Peking, China) 07.05.-14.06.1996; Liang Haitang, (Institute of Geography and Limnology, Nanjing, China) 17.05.-02.08.1996; Dr. Tony Wong (Monash University, Melbourne, Australien) 23.09.-30.11.1996, 07.-19.07.1997; Georges Raimbault (Laboratoire Centrale des Pouts et Chaussees (LEPC), Nantes, Frankreich) 11.-14.02.1997
Veröffentlichungen:
Artikel/Beiträge:
Geiger, W.F.: Integrated Water Management for Urban Areas. In: Rainwater Utilization for the World’s People, Proceedings Volume 2 of the 7th International Rainwater Catchment Systems Conference, 6/1995 Bejing, China.
Geiger, W.F.: Integrated Water Management in Urban and Surrounding Areas - Findings of the workshops in Essen and Gelsenkirchen convened within the UNESCO - IHP M3-3a programme. In: Proceedings of the International Symposium: „Integrated Water Management in Urban Areas - Searching for new, realistic approaches", 9/1995, Lund, Sweden.
Hübner, M., Geiger, W.F.: Review of Hydrodynamic Separator Efficiencies for Practical Application. In: Proceedings of Novatech 1995, 2nd International Conference of Urban Storm Drainage, Lyon, France, pp. 155-162.
Hübner, M., Geiger, W.F.: Review of Hydrodynamic Separator-Regulator Efficiencies for Practical Application. In: Water Science and Technology, Vol. 32, 1995, No. 1, pp. 109-177.
Hübner, M., Geiger, W.F.: Characterization of the Performance on an Off Line Storage Tank. In: Conference Preprint of the Water Quality International ’96, 18th Biennial Conference and Exhibition, book 3, pp 25-32, Singapore, 1996.
Hübner, M., Geiger, W.F.: Influencing Factors on Hydrodynamic Separator Performance. In: Proceedings of the 7th International Conference on Urban Storm Drainage, Volume II, pp.899-904, Hannover, 1996.
Hübner, M., Geiger, W.F.: Beurteilung und Ermittlung der Reinigungsleistung von Regenwasserbehandlungsanlagen. In: Korrespondenz Abwasser 1997 (44) Nr. 4, 695-704.
Kolisch, G.: Ein alternatives Verfahrenskonzept zur Optimierung der Stickstoffelimination kommunaler Kläranlagen. In: Korrespondenz Abwasser, Heft 42 (1995), S. 74-78.
Rödder, A., Geiger, W.F.: Berechnungsgrundlagen für Schmutzfrachtberechnungen zur regionalen Darstellung des Stoffaustrags aus Kanalisationen. In: Hydrologie bebauter Gebiete, Deutsche Forschungsgemeinschaft, VCH Verlagsgesellschaft, Weinheim 1996, S. 294-307.
Wagner, A., Geiger, W.F.: Hydraulische Gewässerbelastungen durch stoßartige Einleitungen der Stadtentwässerung. In: Wasserwirtschaft 87 (1997) 6, 2-7.
Monographie:
Geiger, W.F., Dreiseitl, H.: Neue Wege für das Regenwasser - Handbuch zum Rückhalt und zur Versickerung von Regenwasser in Baugebieten. 239 S., Oldenbourg Verlag, München, 1995.
http://www.uni-essen.de/forschungsbericht/fb10/10130101.htm
http://www.heizungsbau-zumpf.de/sanitaer/regen.html
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12 Dec 2004 21:21:19 |
P.Erder |
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